Title: 27.09.2008 12:34, 41min, 38.71m (15.29m avg.), 12C, Monastery Beach, Carmel, CA
Heute wollten Andy und ich mal eine Doppelcombo angehen: Morgens einen Tauchgang vom Monastery Beach, danach Flaschen fuellen und einen entspannten Flachdive vom St. Carlos Beach in Monterey (Breakwater).
Doro wollte mit und bei Andy angekommen steht auch Christian in den Startloechern, um mit uns zu tauchen. So heizen wir mit zwei Autos (zwei schwarze (!!) Jeep Grand Cherokees

) den Highway 17 runter.
Natuerlich nicht, ohne vorher einen Grandeeee Caramel Macchiato rausgeholt zu haben.
Monastery Beach zeigt sich von einer unfreundlichen Seite. Es ist neblig (scheinbar nur hier), kuehl und ein wenig windig. Die Wellen sind teilweise so, dass ich nicht dringend Lust verspuere, mich von ihnen aufs Land werfen zu lassen. Wir beschliessen, am Rand der Bucht ins Wasser zu gehen, wo wir Taucher sehen, die aus dem Wasser kommen. Die Brandung ist dort deutlich schwaecher und ausserdem hoffen wir, dass es die Sonne doch noch schafft.
Doro macht sich zu einem Spaziergang auf und wir latschen aufgeroedelt ins Wasser. Im Kelp sehen wir ein paar neugiriege Sea Lions, die kurz ihre Koepfe aus dem Wasser stecken. Hm, mit Sea Lions bin ich noch nicht getaucht...
Wir gehen am Nordende der Bucht ins Wasser und schwimmen zum Washrock raus um zu dritt an der Wand abzutauchen, kurzer Check - alles gut. Die Wand aus Fellsbrocken strotzt wieder mal vor Leben, die Sicht klart bei 20m auf und die Duenung ist kaum spuerbar.
Auf dem Rueckweg passiert es dann: Ich sehe einen langgezogenen, stromlienienfoemigen, grauen Koerper nahezu bewegungslos schraeg unter mir vorbeischiessen. Ein paar Minuten spaeter wiederholt sich die Vorstellung. Diesmal zieht ein der Sea Lion unter uns einen Kreis, tut so, als wuerde er uns gar nicht beachten (obwohl er offensichtlich schweineneugierig ist) und verschwindet wieder im sicheren Kelpwald. Klasse Sache!
Im Flachbereich ist so viel Krill im Wasser, dass die Sicht in Bodennaehe auf 1-2m abnimmt. Spaeter gibt sich das wieder und so albern wir noch ein wenig im Flachwasser rum, bis wir uns von den Wellen aufs Ufer schieben lassen und an Eleganz kaum zu ueberbieten aus dem Wasser krabbeln.
Wir bewundern unsere Leckagen unserer Trockis (ich am Bauch, am linken Arm und an der linken Schulter, Andy ebenfalls am linken Arm) und machen uns auf nach
Monterey, unserem zweiten geplanten Tauchgang.
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MatthiasWientapper - 2008-09-28 03:25 GMT in
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